MAYER. Peace Collection summer 2010

MAYER. Peace Collection blickt auf eine erfolgreiche Sales Season zurück und auf eine wachsende Internationalität des Labels: zahlreiche neue exklusive Fashion Shops haben die Mode der in Berlin lebenden und arbeitenden Designerin Christine Mayer entdeckt und sie in ihr Konzept aufgenommen. Dazu gehört der japanische Departmentstore „Takashimaya“ in New York, „Baycrews“ und „Stockman“ in Tokyo oder „Marijuana“ in Hongkong.

Für MAYER. Peace Collection gehört es zum Prinzip, ihre Kollektionen aus recycelten Textilien und Kleidungsstücken, vor allem aus dem militärischen Bereich, zu fertigen. Für die Frühjahr/Sommerkollektion 2010 fand Christine Mayer ausgediente Wäschebeutel aus robustem Canvas, Zelte aus Schweden sowie alte, handgewebte Leinentücher, aus denen sie ihre Kleider und Röcke, Hosen und Jacken, ihre Trenchcoats und Gehröcke entworfen hat.

Berlin Fashion Week

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Das Charakteristische

Wie immer wurden die Materialien zuerst bearbeitet und in den für MAYER. Peace Collection charakteristischen Farben mit der „used“-Optik von Navy, Schwarz und dem Spektrum von Khaki gefärbt oder gebleicht. Für Christine Mayer liegt die Inspiration zu ihrem Design stets in der Geschichte der von ihr recycelten Stoffe oder Kleidungsstücke, in ihren Nähten und Taschen, Knöpfen und Ösen; in den Gebrauchsspuren des vergangenen Lebens. Bei der Arbeit mit den Materialien an der Puppe, beginnen die Stoffe in den Händen der Designerin Geschichten zu erzählen, die sie zu neuen Kleidern inspirieren und in denen sie weiterleben – für jeden spürbar, der sie trägt. Ihrem Stil getreu sind die Schnitte der neuen Kollektion weich in der Kontur, weiblich und figurbetont. Der perfekte Sitz ergibt sich durch das Drapieren an der Puppe.

Das Neue

Für die kommende Frühjahr/Sommerkollektion hat Christine Mayer die Asymmetrie in den Schnitten, die für Herbst/Winter bereits vereinzelt zu erkennen war, nun in Konsequenz angewendet. Wesentliche gestalterische Elemente sind vor allem der Tunneldurchzug der Wäschebeutel, der Kantenabschluss mit dicken Messingösen und Knöpfen der schwedischen Zelte und die unterschiedlichen Strukturen der Leinentücher wie die von Hand gestickten farbigen Monogramme. Die für MAYER. Peace Collection charakteristische Jersey-Linie aus Kleidern, Jacken und verschiedenen Shirts zeichnet sich durch handbestickte Texte aus. Für die kommende Saison wählte Christine Mayer aramäische Gebetstexte.

Die Philosophie

Christine Mayer ist der tiefen Überzeugung, dass ihre Kleider die Menschen, die sie tragen, verändern können. In gleicher Weise ist es für sie keine Frage, dass sie durch ihre Kreativität und die ihres Teams wie durch den langen händischen Arbeitsprozess die gebrauchten Kleidungsstücke transformiert und vor allem die militärische Kleidung befriedet. So nennt Christine Mayer, die mit ihrer Kollektion ein Kinderhilfsprojekt unterstützt, ihr Label nicht ohne Grund MAYER. Peace Collection.

www.mayer-berlin.com

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